Menü und Cocktails für den guten Zweck

Erschienen in: Lübecker Nachrichten am 24.02.2017

 

Anmeldung im Sekretariat

 

  • 27.02.2017 bis 08.03.2017 von 08.00 Uhr bis 13.00 Uhr
  • Mittwoch,  01.03.2017  zusätzlich von 14.00 Uhr bis 16.30 Uhr

 

Sie haben noch Fragen? Vereinbaren Sie gern einen persönlichen Beratungstermin über unser Sekretariat 04524- 70220.

Mitzubringen sind der Anmeldeschein im Original der abgebenden Grundschule, eine Kopie des letzten Zeugnisses, eine Kopie des Entwicklungsberichtes,  ggf. ein Lernplan sowie eine Kopie der Geburtsurkunde.

„Tag der offenen Tür“ an der Grund- und Gemeinschaftsschule Pönitz

Am 16.02.2017 veranstalten wir zwischen 17.00 Uhr und 19.30 Uhr einen großen „Tag der offenen Tür“. Alle Viertklässlerinnen und Viertklässler aus den umliegenden Grundschulen und ihre Eltern sind herzlich eingeladen. Wir haben ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.

Zu Beginn stellen wir allen die Schulart Gemeinschaftsschule mit ihren spezifischen Zielen, Anforderungen und Arbeitsweisen vor.

Anschließend gibt es die Möglichkeit, sich in den Fluren und Klassen-räumen an verschiedenen Mitmachstationen ein Bild vom Leben in unserer Schule zu verschaffen.

In der Sporthalle gibt es ein abwechslungsreiches Sportangebot für alle Kinder. In den Fachräumen gibt es u.a. Kostproben der Schulband zu hören sowie eine Werkschau aus dem WPU Gestalten zu bestaunen. Lernen Sie neue Unterrichtsfächer kennen. Sie erhalten auch die Möglichkeit, einen Einblick in unsere Medienklasse (5a) zu gewinnen, wo Schülerinnen und Schüler ihr Können Ihnen und Ihrem Kind präsentieren.

Immer besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Wir freuen uns auf viele kleine und große Besucherinnen und Besucher, die sich für unsere Schule interessieren!

Hei Suomi! Pönitzer Schüler lernen für Finnland-Austausch

Erschienen in: Lübecker Nachrichten am 28.01.2017

Gemeinschaftsschule Pönitz soll Oberstufe bekommen

Erschienen in: Lübecker Nachrichten am 25.11.2016

Die "Tablet-Klasse" in Pönitz lernt digital

Die Kultusministerkonferenz stellt am Donnerstag unter dem Titel "Bildung in der digitalen Welt" ihre Strategie vor, wie in Zukunft digitales Lernen an Schulen gefördert werden soll. Für einige Schulen im Norden ist das bereits Realität. Die fünfte Klasse der Grund- und Gemeinschaftsschule in Pönitz in Schleswig-Holstein gehört zu einer von 20 Modell-Schulen, an denen zum Beispiel Rechnen und Textverständnis per Tablet-PC gelernt wird.

Schülerinnen und Schüler aus Pönitz in Schleswig-Holstein sitzen in ihrem Klassenraum und arbeiten mit Tablet-PCs. © NDR Fotograf: Thorsten Philipps

In der fünften Klasse der Modell-Schule in Pönitz

gehören die Tablet-PCs zum Unterrichts-Standard.

Im Deutsch-Unterricht haben alle Schüler ein Tablet vor sich liegen. Darauf ist das elektronische Deutschbuch zu sehen, jeder Schüler kann dort reinschreiben und das Geschriebene per Beamer auf einer Tafel den anderen zeigen. Bei den Fünftklässlern in Pönitz kommt das gut an: "Jetzt macht mir Schule Spaß. Das war früher anders, da habe ich Schule gehasst", sagt einer. Seine Mitschüler finden es gut, dass man die Arbeitsergebnisse den anderen einfacher mitteilen kann. Und ein weiterer Vorteil des Lernens per Tablet: Es werden weniger Bücher im Unterricht benötigt: "Deswegen muss man nicht mehr so viel schleppen, und man macht sich nicht so schnell den Rücken kaputt."

Schulen sind auf sich alleine gestellt

Die Motivation zum Lernen sei stark gestiegen, sagt Lehrer Alexander Zorn. Ein Jahr lang hat er sich schulen lassen, um den "digitalen" Unterricht leiten zu können. Hilfe gab es dabei aus seiner Sicht recht wenig: "Es gibt halt keine Blaupause. Wir haben keinen, der uns sagt, wir wollen gerne so eine digitale Klasse haben. Und der sagt, ihr braucht dafür dies und das an Infrastruktur." Es gebe zwar mehrere Schulen, die mitmachen. Aber alle verfolgten dabei unterschiedliche Ansätze. Dabei gelte es dann noch, zum Beispiel alle datenschutzrechtlichen Vorgaben zu beachten. "Man muss sich das schon relativ langwierig selbst erarbeiten", sagte Zorn.

Ohne finanzielle Unterstützung geht's nicht

Das Land unterstützt zwar mit 300.000 Euro pro Jahr die 20 Modell-Schulen, das reicht aber nicht. Deshalb ist Schulleiter Peter Schultalbers in Pönitz froh, dass die Gemeinde Scharbeutz als Schulträger Geld in die Hand genommen hat. So konnten für mehrere Hunderttausend Euro zusätzlich zwölf Klassenräume fitgemacht werden für den "digitalen" Unterricht. Die Grund- und Gemeinschaftsschule konnte sich neben den Tablets zusätzlich 150 weitere Computer sowie Software-Programme und Schulungen für die Lehrer leisten.

Schultalbers erklärt, dass das Projekt "Digitale Modellschule" im Bereich Musik begonnen habe und nun ausstrahle in andere Bereiche. "Die Digitalisierung in den Klassen, der Aufbau einer Medienklasse und von Kommunikationsplattformen, WLAN - das alles sind Dinge, die bei uns an der Schule initiiert werden. Wir hoffen, dass wir an der Stelle jetzt ganz gut aufgestellt sind."

Kosten für Tablets tragen die Eltern

Eine Schülerin aus Pönitz in Schleswig-Holstein sitzt in ihrem Klassenraum und arbeitet mit einem Tablet-PC. © NDR Fotograf: Thorsten Philipps

Nele Hüsson und ihre Mitschüler sind vom

Unterricht mit dem Tablet-PC begeistert.

Die Eltern leasen die Tabletts drei Jahre lang für 20 Euro pro Monat. Für sozial schwache Familien werden die Kosten vom Schulverein übernommen. Durch die Tabletts wird Lernen auch in vielen anderen Bereichen einfacher: "Wir können uns mit unserem iPad auch an dem Projektor über die Tafel verbinden, und dann wird unser Bildschirm quasi mit all unseren Bewegungen und was wir darauf machen an der Tafel gezeigt", erzählt Nele Hüsson. "Das macht schon Spaß bei der Präsentation. Da müssen wir nicht extra noch Plakate erstellen, sondern können alles in unserer App Book Creator erstellen - zum Beispiel ein Referat in Englisch."

Die Schüler der fünften Klasse sind die ersten und bisher einzigen auf der Schule mit einem Tablet. Die anderen Klassen werden in einzelnen Projekten an die "Schule 4.0" herangeführt. Lehrer, Eltern und Schüler dieser Modell-Schule fordern, dass alle Schulen möglichst schnell einen IT-Standard bereitstellen müssen. Dafür sollten Bund, Länder und Gemeinden mehr Geld investieren.

Von:Thorsten Philipps, NDR Schleswig-Holstein

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